Di. 12. Mai 2020
Energiepioniere – Der lang Weg zum Energiewunder
Podium

  • Türöffnung & Bar ab 17:30 Uhr
    Film 18:30 Uhr
    Eintritt frei
  • Tage der Sonne

    Film von Samuel Stefan
    Zwei Pioniere kämpfen leidenschaftlich gegen den Klimawandel: Der ETH-Professor Hansjürg Leibundgut hat ein revolutionäres Heizsystem entwickelt, welches die Sonnenenergie in der Erde speichern kann. Der kalifornische Unternehmer James Ehrlich will das städtische Wohnen neu erfinden.

    Podiumsgespräch zur Energiewende 2050
    Gäste:
    Prof. Dr. Hans-Rudolf Schalcher: Präsident der Leitungsgruppe des Nationalen Forschungsprogramms «Energiewende»
    Marionna Schlatter: Soziologin, Nationalrätin Grüne
    Niklaus Haller: Dr. MSc. ETH Architekt SIA, stv. Geschäftsführer BS2 AG (Entwicklung von Gebäudetechnik-Komponenten für den CO2-freien Betrieb von Immobilien)
    Pascal Angehrn: Designer FH / VSI.ASAI, Mitglied der Geschäftsleitung baubüro in situ Zürich (Umbauten, Arealumnutzungen, Holzbau, Kreislaufwirtschaft)
    Moderation: Bernhard Schneider, Schneider Communications AG

    Während acht Jahren erarbeiteten über 300 Forschende zahlreiche Innovationen und Erkenntnisse zur Umsetzung der Energiestrategie 2050. Seit Mitte Januar 2020 liegen nun die Ergebnisse dieses Nationalen Forschungsprogramms vor. In über 100 Projekten wird aufgezeigt, dass ein wirtschaftlich und sozial verträglicher Ausstieg aus der Kernenergie mit den heute bereits bekannten Technologien und vorhandenen finanziellen Mitteln möglich wäre.
    Doch neue Technologien und erst recht neue Verhaltensweisen setzten sich nicht von alleine durch. Seitens der Politik brauche es wirksame Regulierungen und Anreize für freiwillige Verhaltensänderungen etwa bei der Mobilität oder der energetischen Sanierung bei Gebäuden. Noch heute werden beispielsweise alte Ölheizungen in vier von fünf Fällen wieder durch Ölheizungen ersetzt. Die Forschenden geben konkrete Handlungsempfehlungen für Energieversorger, Haushalte, Betriebe, Hauseigentümer, Kapitalgeber, öffentliche Verwaltungen, Verbände, NGOs sowie die Stimmbevölkerung. Wie gesagt, die Transformation des Energiesystems ist möglich, aber nur, wenn die gesamte Gesellschaft das will.


    > Näheres

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    Zwischen Film und Podiumsgespräch wird ein kleiner Imbiss offeriert.


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